Selbsthypnose: Definition und Praxis
Bedeutung
Man spricht von Selbsthypnose, wenn man sich selbst in einen hypnotischen Zustand bringt. Dies ist ein weiter Begriff, weil wir sehr schnell in einem Zustand der Hypnose sind, z.B. wenn man sich bei einem Hobby vollkommen hingibt und vertieft, wenn man einen Liebesbrief oder heute eher ein Geständnis der Liebe per Mail schreibt, wenn man in den Flow-Zustand im Sport kommt, beim Meditieren, vor dem Schlafengehen, beim Fernsehschauen etc.
Je jünger jemand ist, umso einfach fällt es der Person auch ohne Übung. Aber mit jeder Wiederholung fällt es auch Erwachsenen immer leichter. Es ist ein vollkommen natürlicher Zustand. Wie du den oben genannten Beispielen entnehmen kannst, ist dazu nicht zwingend die komplette Entspannung notwendig, sondern der ungeteilte Fokus auf etwas bestimmtes - in diesem Fall ganz auf dich und allenfalls ein bestimmtes Thema. Erkennst du den Unterschied zwischen Meditation und Hypnose? Oder den Unterschied zwischen autogenem Training und Hypnose? Die Unterschiede sind fliessend, denn sowohl bei der Meditation und beim autogenen Training befindet man sich schnell in Hypnose.
Je jünger jemand ist, umso einfach fällt es der Person auch ohne Übung. Aber mit jeder Wiederholung fällt es auch Erwachsenen immer leichter. Es ist ein vollkommen natürlicher Zustand. Wie du den oben genannten Beispielen entnehmen kannst, ist dazu nicht zwingend die komplette Entspannung notwendig, sondern der ungeteilte Fokus auf etwas bestimmtes - in diesem Fall ganz auf dich und allenfalls ein bestimmtes Thema. Erkennst du den Unterschied zwischen Meditation und Hypnose? Oder den Unterschied zwischen autogenem Training und Hypnose? Die Unterschiede sind fliessend, denn sowohl bei der Meditation und beim autogenen Training befindet man sich schnell in Hypnose.
Technik
Die Selbsthypnose eignet sich hervorragend, um sich zu entspannen, herunterzufahren und Stress zu reduzieren. Die nachfolgende Anleitung ist ein Beispiel. Es geht um das Gefühl, welches dabei entsteht und weder um die Worte noch um die Atmung an sich.
Vorbereitung (2 Min.)
- Ruhiger Ort, aufrecht sitzen (um nicht einzuschlafen) Augen schliessen.
- 4-7-8 Atmung, 5x wiederholen (4 Sek. einatmen, 7 Sek. Atem halten, 8 Sek. ausatmen)
- Zähle rückwärts von 10 - 1 (bei jeder Zahl tiefer gehen, weiter entspannen)
- Stell dir vor, dass dein Ziel bereits eingetroffen ist (z.B. komplette Entspannung)
Ziehe dabei alle Sinne mit ein. - Du kannst auch einen Satz wählen (Bsp. "ich bin entspannt und fühle mich sicher) Es geht um das Gefühl, nicht nur die Worte.
- sag dir innerlich, ich zähle von 1 bis 3. Bei drei bin ich hellwach und voller Energie.
- Augen öffnen
Nutzen und Anwendungen im Alltag
- Stressreduktion, Entspannung.
- Ängste/Blockaden abbauen (z. B. mentales Loslassen).
- Gewohnheitsänderung (Schlaf, Fokus).
Risiken
Einige Zeit kursierte das Gerücht, man könne in Hypnose stecken bleiben. Dieser Mythos ist längst widerlegt: Man kann nicht 'stecken bleiben' – höchstens einschlafen.“ Wenn man nach der Selbsthypnose noch Termine hat, macht es Sinn, sich einen sanften Wecker zu stellen.
Datum: März 2026