Sensibilisierungs-Workshop für Schulen
Die Welt mit anderen Augen sehen.
Förderung sozialer Kompetenzen
Verantwortungsbewusstsein
Perspektivwechsel
Empathie
Dieser Workshop befindet sich noch in der Entwicklung
Dazu brauchen wir noch Partner/innen, die uns fachlich und mit Geräten / Hilfsmitteln wie auch finanziell unterstützen möchten.
- Rollstühle und andere Hilfsmittel
- Hilfsmittel, um eine Sehbehinderung zu simulieren
- Transport der Hilfsmittel
- Fachperson für die jeweiligen Hilfsmittel
- Journalist/in, der/die Lust hat, einen Artikel über den Workshop zu schreiben
- Schulen und Fachstellen, die Interesse haben, das Thema zu unterstützen.
Partner/innen und Sponsoren werden auf Wunsch natürlich verlinkt und bei jedem Anlass namentlich erwähnt.
Ziel des Workshops
Unsere Workshops fördern bei Schüler/innen Verständnis, Empathie und soziale Kompetenz, indem sie unmittelbar erleben, wie es ist, mit körperlichen Einschränkungen zu leben. Durch praktische Erlebnisse, wie das Bewältigen von Alltagssituationen im Rollstuhl oder mit einer Sehbehinderung, entwickeln die Teilnehmenden ein bewussteres Gespür für Barrieren – und lernen, diese aktiv abzubauen.
Wichtig:
Unsere Workshops richten sich gezielt auf die Sensibilisierung für körperliche Beeinträchtigungen, wie sie sich etwa durch Rollstuhl-Nutzung oder einer Sehbehinderung im Alltag zeigen. Dabei geht es nicht um Inklusion von Menschen mit geistigen Beeinträchtigungen, die bereits in Schulen aufwendig integriert werden, sondern um die praktische Erfahrung und das Verständnis für körperliche Herausforderungen, die oft noch zu wenig wahrgenommen werden.
Methodik & Inhalte
Wir setzen auf interaktive und praxisnahe Erlebnisse, die zum Perspektivwechsel einladen. Neben Rollstuhl-Parcours und Sehbehindertensimulationen bieten wir moderierte Reflexionsphasen sowie Gruppengespräche an, um die Erfahrungen zu verarbeiten und das Wissen über die Barrierefreiheit zu vertiefen.
Verbindung zu meiner beruflichen Expertise
Als Bauberater bei der Fachstelle für hindernisfreies Bauen bringe ich umfassendes Fachwissen und praktische Einblicke in barrierefreie Lebensräume ein. Dies ergänzt die Erlebnis-Workshops durch fundierte Informationen und zeigt den direkten Bezug zur realen Welt.
Organisation & Durchführung
Die Workshops sind flexibel an die Altersgruppe und Schulform anpassbar und finden direkt bei Ihnen an der Schule statt.
Die Zielgruppe sind Kinder und Jugendliche.
Mein Bezug zum Thema
Meine Tochter musste nach einem schweren Unfall für eine Zeit lang einen Rollstuhl benutzen. Dabei wurde mir deutlich bewusst: Gleichberechtigung auf dem Papier allein reicht nicht aus – ohne echtes Verständnis bleiben es nur leere Worte.
Auf dem Weg zur Schule standen wir vor einem Kiesplatz, Stufen verunmöglichten uns den Zugang und viele andere Hindernisse, die mir vorher nie bewusst waren. Mir ist seit der Zeit auch aufgefallen, dass Menschen mit körperlicher Behinderung häufig nicht mit der gleichen Achtung behandelt werden – sei es durch ungefragtes Duzen oder durch ungeduldige Reaktionen in Alltagssituationen wie beim Ein- und Aussteigen in den Bus.
Aus dieser persönlichen Erfahrung entstand mein Engagement als Bauberater bei der Fachstelle für hindernisfreies Bauen in Luzern (www.hblu.ch). Mit diesen Workshops möchte ich Bewusstsein schaffen und helfen, das Verständnis zu fördern – für eine inklusive Welt, in der Barrierefreiheit selbstverständlich angestrebt wird, ohne dass es dafür Gesetze braucht.